The Journey

Am Flughafen in Berlin ging es schon gut los: Ganz hinten in der Schlange wartend, verkündet eine Mitarbeiterin, die Warteschlange versperre den Weg und alle mögen sich doch bitte parallel zur Absperrung stellen. Für mich als Alleine-Reisender recht vorteilhaft, da ich dadurch mit Sicherheit ein paar Leute übersprungen habe. Für einige Andere die für den Seitenwechsel jedoch länger benötigt haben, ein wenig ärgerlich…

Kurz darauf kam die Ansage, dass sich der Check-In für den Flug nach Oslo leider aufgrund technischer Probleme ein bisschen verzögert. Dann passierte etwa 1,5 Stunden gar nichts. (Die Gesichter der Leute, die in der Zwischenzeit Zeit ankamen und sich wahrscheinlich dachten eine halbe Stunde vor Abflug kurz einzuchecken und direkt durchstarten zu können, waren spitze! :)
Nachdem die Information „das alte System sei wieder eingespielt worden“ per Stille Post durch die Reihen getragen wurde, ging es dann auch sehr flüssig voran.
Die ganze Zeit über hatte ich Bedenken, dass meine Tasche zu schwer sein wird, da ich sie vorher nur auf einer Personenwaage wiegen konnte. Glücklicherweise wurde die große Tasche aber ohne Zuzahlung eingecheckt, obwohl es 21,6 Kg anstelle von 20 Kg waren.

Der Flug von Berlin nach Oslo war recht unspektakulär, vergleichbar mit Ryanair oder Easyjet.

Hungrig in Oslo angekommen wollte ich mir zunächst ein Mittagessen gönnen, bevor es dann um 18 Uhr mit dem Anschlussflug nach New York weitergeht. Leider konnte ich mir den Burger mit Pommes und einem Getränk für umgerechnet knapp 30€ nicht leisten. Das Stück Pizza für 20€ leider auch nicht.
Es wurden letztendlich ein Kaffee und ein Schinken-Käse Croissant bei Starbucks für günstige 12€…

Um 18 Uhr ging’s dann endlich weg aus der völlig überteuerten Gegend. Das Flugzeug war um einiges größer und auch komfortabler. Nach ungefähr einer Stunde wurde glücklicherweise das Abendessen serviert. Leider nicht die extragroße Portion die ich mir erhofft hatte, aber es schmeckte trotzdem akzeptabel. Kartoffelpüree mit Hühnchen und Gemüse. Als Dessert dann Joghurt mit Himbeeren. Dazu gab es eine 7UP und ein Heineken – wenigstens etwas, ordentliches Bier.
Was Norwegian definitiv negativ angerechnet werden muss, ist dass die Getränke außerhalb der „Essenszeiten“ nicht inklusive waren. =P

In New York gegen 22 Uhr Ortszeit angekommen, folgte ich der Wegbeschreibung meines ersten Hosts und fuhr zur 23th Street in Lower Manhatten.
Nachdem ich mein Gepäck ca. 3 Mal vorm Haus hin und her getragen habe, fand ich letztlich auch den Eingang. =D Dort hing auch schon ein Schild „Eric 2th Floor“ und die Nr. des Apartments. Douglas, mein Host begrüßte mich freundlich mit einem Willkommensbier. So ging der lange Tag dann auch zu Ende.

Kleine Hommage an meine WG: „Hat dann wohl alles geklappt!“ :)