First weekend in NYC

Der erste Morgen in New York begann mit einem Mexican Burrito und gutem Espresso auf Douglas Balkon.
Douglas ist begeisterter Vielreiser, ehemaliger Diplomat, der schon so gut wie überall war und einiges zu erzählen hatte. Soviel, dass man selbst fast gar nicht zu Wort kommt…


Anschließend erhielt ich eine kleine private Rundführung durch Lower Manhatten währenddessen Douglas seinen Redefluss der entsprechenden Umgebung anpasste. Gegen Mittag machte ich mich auf den Weg nach Upper Manhatten, um bei meinem zweiten Host im Büro die Wohnungsschlüssel abzuholen. Chris arbeitet als Anwalt bei einer New Yorker Kanzlei. Er wohnt in der Charles St, einer sehr teuren Gegend ebenfalls in Lower Mahatten. (Heute habe ich eine Mutter einer Hausbewohnerin im Waschsalon getroffen, die mir erzählt hat dass die Wohnung ca. $2000 pro Monat kostet. Das Apartment ist ein Ein-Zimmer-Apartment mit Kochnische und Bad. Ca. 20 Quadratmeter im Gesamten – sehr unspektakulär.)
Ich schaffte mein Gepäck zu Chris und traf mich abends mit ihm und ein paar Freunden, um in Brooklyn vietnamesisch zu essen. Bunker hieß das Restaurant über das angeblich im New York Magazine sehr positiv berichtet worden sein sollte . Auch wenn wir knapp eineinhalb Stunden warten mussten bis ein Tisch für uns frei wurde, war es auf jeden Fall sehr lecker und hat sich gelohnt!

Samstag war ein genialer Tag: Mittags war ich mit Chris in „Rocky“. Die Broadwayshow wird Ende August abgeschafft, weil sie angeblich nicht lukrativ genug ist. Alle Sitze waren jedoch besetzt und die Show war der Hammer! Ich habe nie ein so mitreißendes „Theater“ gesehen.
Abends besuchte ich meine erste Party. Ich traf mich nachmittags, direkt nach einigen Stunden Stadtwanderung mit ein paar Couchsurfern in einer Bar.  Auch Douglas war mit einem weiteren Couchsurfer dort und meinte abends sei eine Party eines Kumpels und dass er zwei Leute mitbringen kann. Die Location war in einer paarundachtzigsten St in der Upper Westside (höhe Central Park) und befand sich ca. im 8. Stock ganz oben. Das Apartment war quasi ein Privat-Atelier. Neben unseren zwei 12er-Packungen Billigbier die wir mitgebracht haben, gab es auch eine Menge anderer hochwertigerer Getränke und sämtliche Snacks in jeder Ecke. Eine kleine Wendeltreppe führte eine Etage tiefer zu einer Art Cocktailbar in einem relativ kleinen Raum und nach oben ging es aufs Roof Top auf dem sich auch nochmal eine Bar befand und sämtliche Couches rumstanden. Die Aussicht dort war wirklich einmalig, weil ringsum Häuser noch viel Höher ragten. Zwischen 3 und 4 Uhr waren aber der Großteil der schätzungsweise 150 Gäste schon super betrunken. Es begann zu Regnen und der Veranstalter verkündete das Ende. Dennoch eine sehr gelungene Party! =)

Am Sonntagmittag stand Chinatown auf meinem Programm. Ein Teil Asiens inmitten New York, wo es auf jeden Fall sehr günstig ist. Ein paar Couchsurfer kamen mich dort besuchen und so erkundeten wir noch ein bisschen gemeinsam die Gegend.
Abends traf ich mich wieder mit Chris, meinem Host, zum Essen. Dieses Mal in einem Laden namens Yakiniku. Japanisches BBQ in West Village. Die in den Boden versenkten Tische und Sitzbänke machten das Restaurant wirklich originell. Das Fleisch wurde auf dem Grill, welcher fest im Tisch installiert war, selbst gegrillt.