Springbreak in California

10 freie Tage über Springbreak haben mir einen weiteren Kurzurlaub ermöglicht! =)

Eher eine Spontanentscheidung, aber dennoch eine Gute! Diese letzte Chance bevor es wieder nach Deutschland geht habe ich mir nicht entgehen lassen. Dem Schnee entfliehen um den Sommer ein wenig vorzuziehen. Fahrrad, Zelt, Kleider, Grundproviant und eine menge Wasser ins Auto, schnell noch ein paar Couchsurfing-Anfragen geschrieben und los ging die Reise nach San Diego. Unterwegs haben mir dann auch zwei Leute zugesagt und somit hatte ich auch eine konkrete Anlaufstelle für die erste Nacht.

Am nächsten Morgen begab ich mich auf die Suche nach Zeltplätzen. Mission Trails National Park bot für 20$/Nacht die günstigste Zeltmöglichkeit und glänzte zugleich mit einer Vielfalt an Wander- und Mountainbike-Routen. Deshalb hatte ich eigentlich mein Mountainbike mitgenommen. Allerdings war es so heiß, (und ich vergaß die Sonnenmilch einzustecken) dass ich mir erst gar keine Route raussuchen brauchte. Anstelle dessen habe ich eine kleine Downtown-/Hafen-Radtour gemacht!
Wäre es möglich gewesen, hätte ich die ganze Zeit auf dem Zeltplatz übernachtet, allerdings war dieser nur Freitag und Samstag geöffnet. Somit bin ich am Sonntag zu meinem nächsten Couchsurfinghost gezogen. Mit Jeremy, seinem Mitbewohner Dale und dem Hund Jeb hab ich mich so gut verstanden, dass ich gleich bis Donnerstag bleiben konnte.

Mein persönliches Highlight in San Diego war der Botanische Garten, der sogar noch mehr zu bieten hatte als der in Phoenix.
Peter, ein weiterer Couchsurfer aus der Slowakei kam am Montag hinzu und zufälligerweise wollte er auch am Donnerstag weiter nach L.A. Peter ist per Flugzeug angereist und wollte eigentlich mit dem Bus nach L.A.. Da es jedoch günstiger war und wir uns ziemlich gut verstanden, nahm ich ihn mit und wir teilten die Spritkosten (Benzin ist übrigens in California ca. $1 pro Gallonen teurer: ~$3.50/gal).

In Los Angeles habe ich Donnerstag bis Sonntag bei nur einem Couchsurfer in Long Beach verbracht. Martin, ein dicker, schwarzer Teddybär-Daddy hostet scheinbar jedes Wochenende eine Gruppe von Couchsurfern. Er musste Freitag früh arbeiten, weshalb Denys aus der Ukraine und ich zeitig schlafen gegangen sind. Dadurch konnten wir am nächsten Morgen früh los um uns das Observatorium, den Walk of Fame und eigentlich Venice Beach (war uns zeitlich dann leider nicht mehr möglich) anzuschauen. Abends kamen dann noch Joep aus der Niederlande und Nils aus Osnabrück hinzu. Wir aßen mexikanisch und haben zwei Bars besucht, in denen Nils und ich amerikanische Ärsche im Billard gekickt haben. Das war ein Spaß, haha! Samstag waren wir zum BBQ bei Martins Freunden eingeladen und abends noch zu einer Geburtstagsparty, auf der wir aber nicht mehr aufkreuzen konnten, da wir alle zu kaputt waren vom tag zuvor! So fühlt es sich also an wenn man alt wird… ohje!
Ich denke die Anderen würden meine Meinung teilen wenn ich sage, dass wir ein großartiges Wochenende zusammen hatten! :)